Fahrt nach Bad Bocklet am 4. Mai 2017

Auf dem Terminplan der Herz-Kreislauf-Selbsthilfegruppe stand am 4. Mai
2017 eine Fahrt nach Bad Bocklet in das Rehabilitations -& Präventionszentrum.

Pünktlich 7.00 Uhr begann unsere Tour mit Margot, einer erfahrenen Busfahrerin. Über die Autobahnen A4 und A71 ging es durch unser schönes Thüringer Land ( leider war die Sicht durch Nebel etwas getrübt) unter anderem auch durch den Rennsteigtunnel, der mit seinen 7878 m der längste Straßentunnel Deutschlands ist.

Kurz nach 10.00 Uhr erreichten wir unseren Zielort. Bad Bocklet ist neben Bad Brückenau, Bad Kissingen, Bad Königshofen und Bad Neustadt eines von 5 Staatsbädern, das idyllisch umgeben von der Natur der bayerischen Rhön und der fränkischen Saale liegt. Angekommen im Rehabilitations -& Präventionszentrum Bad Bocklet begrüßte uns Frau Göpfert, Mitarbeiterin der Einrichtung sehr herzlich. Zunächst führte sie uns in ein schönes lichtdurchflutetes Palmenbistro des Hauses, wo für uns eine Tasse Kaffee nach recht langer Busfahrt und als Muntermacher bereitstand. Danach stand eine Führung durch das Rehazentrum auf dem Programm.

In der Andachtshalle hatte uns Frau Göpfert zunächst einige wichtige und interessante Daten und Informationen zum Haus gegeben. Unter anderem erfuhren wir, dass die Klinik am 12. Juli 1974 eröffnet wurde, heute über 420 Betten verfügt, davon 309 Betten für Rehabilitation und 109 Hotelbetten. Neben Rehabilitation werden auch Präventionsprogramme und Kururlaub angeboten. Das Rehazentrum verfügt heute über Kliniken für Innere Medizin, Onkologie, Urologie, Orthopädie, Psychosomatik und Geriatrie. Im Anschluss an die interessanten Informationen stand eine kurze Führung durch einige Bereiche im Haus, wie die Saunalandschaft, die zur Zeit eine Rekonstruktion erfuhr, die Bäderlandschaft, die Sonnenterrasse mit herrlichem Panoramaausblick, da das Rehazentrum ruhig am Waldrand 500 m von der Stadtmitte, liegt. Nicht zuletzt wurde uns auch gestattet, in ein Zimmer mit seiner Ausstattung zu schauen.
Danach wurden wir in einen Vortragsraum geführt, in dem Dr. Brückl Chefarzt und Facharzt für Innere Medizin einen sehr interessanten und für uns alle verständlichen Vortrag zu koronaren Herzkrankheiten hielt.

Auch die an Dr. Brückl gestellten zahlreichen Fragen allgemeiner aber auch persönlicher Art zu den unterschiedlichsten Herzerkrankungen wurden ausführlich beantwortet bzw. auch hier und da entsprechende Hinweise gegeben.Da unser Projekt sich mit Bewegung bei Herzerkrankungen beschäftigt, kam auch dieses Thema nicht zu kurz.

Nachdem unsere Köpfe mit viel Wissen gefüllt waren, ging es zum Mittagessen, damit auch der Magen nicht „leer“ ausgehen sollte. Es gab ein sehr schmackhaftes und reichhaltiges 5-Gänge-Menü.
Nun wurde es Zeit, Abschied vom Rehazentrum zu nehmen natürlich mit einem gemeinsamen Abschiedsfoto als Erinnerung an die schöne und vor allem auch informative Zeit im Rehazentrum.
Mit dem Bus ging es weiter in den Ort bzw. Kurpark von Bad Bocklet. Ein schöner, sauberer Park mit herrlich angelegten Blumenbeeten und Rabatten fanden wir vor und beeindruckte uns. In der Trinkhalle probierten wir von der in Bad Bocklet existierenden eigenen Quelle. Sie ist Deutschlands stärkste Eisenquelle, deswegen auch früher Stahlquelle, heute Balthasar-Neumann-Quelle genannt. Das Heilwasser enthält außer dem starken Eisenanteil und dem großen Teil weiterer Mineralien ungewöhnlich viel gelöste Kohlensäure.

Abschließend kehrten wir noch zum Kaffeetrinken ins Restaurant und Café Laudensack ein, wo wir bereits erwartet wurden. Neben Kaffee und Kuchen ließ sich so mancher von uns auch einen gut gefüllten Eisbecher schmecken. (Der Doktor war ja nicht dabei) Nun hieß es Abschied nehmen von Bad Bocklet. Die Rückfahrt führte uns kurz an Bad Kissingen vorbei zurück über die Autobahn nach Gera, wo wir alle mit vielen schönen Eindrücken vom Erlebten wohlbehalten und ein bisschen geschafft, ankamen.

An dieser Stelle möchte ich auch im Namen aller, die an dieser Fahrt teilgenommen haben, unserer Leiterin der Selbsthilfegruppen Regina Klefler und Frau Ortmann vom Rehabilitations- & Präventionszentrum herzlich danken. Nur durch ihre intensive Vorbereitung und sehr gute Organisation wurde die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis, an das wir uns alle oft zurückerinnern werden

 

 

Für weitere Informationen besuchen sie gern die Onlinepräsenz der Klinik: https://www.rehazentrum-bb.de/klinik/innere-medizin.html

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